Fischereieröffnung 16. März 2010 jf

Um 6.00 Uhr war es am Kanal noch stockdunkel. Schneeflocken, Regen und kalter Wind mischten sich zu einer unangenehmen Nässe. Dabei betrug die Temperatur etwa 1 Grad. Um etwa 06.45 Uhr war es genügend hell, dass man auch den Zapfen oder Löffel im Wasser sah. Alle Fischer, die sich von der sehr frischen Feuchte nicht abschrecken liessen, waren gut eingepackt. Man beklagte sich höchstens über kalte Finger. Leider hatte der Kanal nicht viel Wasser, dafür war es sehr klar. Um etwa 09.00 Uhr konnte man bereits schöne Fänge bewundern. Regenbogenforellen und sogar eine Bachforelle wurden stolz präsentiert. Nur das Wetter liess zu wünschen übrig.

 

Neufischerinstruktion vom 27. Februar 2010 jf
Um 14.00 Uhr haben sich 14 neue Aktivfischer zur Instruktion durch den Obmann der Aufseher eingefunden. Eine Entschuldigung lag vor. Die Aufseherin Ruth Haltinner und der Kassier Franz Schadenhofer haben die Gebühren für die Patente eingezogen und diese dann auch abgeben. Sämtliche Fischer haben den SaNa bereits bei der Anmeldung präsentiert. 

Der Präsident Alex Klöppel übernahm die Einleitung und Vorstellung des Vereins. Er gab einen Rückblick von der Gründung des Vereins bis zum heutigen Zeitpunkt und erwähnte einige Schwerpunkte wie Namensänderung des Vereins, Gewässer­ver­schmutzungen und die Art der Mitglieder bei Gründung des Vereins. Der Obmann Jürg Frei erklärte anschliessend folgende Schwerpunkte: Vorschriften des FVO, Fischfangbuch und die Jahres­statistik, was ist erlaubt und was nicht. Der Präsident zeigte zwischendurch, wie ein Aufseher vorzugehen hat. Der Obmann machte die Teilnehmer darauf aufmerksam, wenn Fahrzeuge längs des Fahrweges geparkt werden, genügend Platz für landwirtschaftliche Fahrzeuge (Überbreite) gelassen werden muss. Am Schluss wurden noch Fragen beantwortet und um 15.30 traf man sich dann am Gewässer für Besichtigung der einzelnen Pachten.

Bei der Brücke Kriessern - Altstätten wurde auf die Eigenschaften des Kanals aufmerksam gemacht. Ein künstlich angelegtes Gewässer zwecks Abführung des Wassers der Seitenbäche. Früher flossen diese direkt in den Rhein, was bei Hochwasser zu Rückstauungen und somit zu Überschwemmungen führte. Beim Kraftwerk Montlingen wurde auf die Verbotstafeln aufmerksam gemacht und der Grund erläutert, warum im Bereich der Fischtreppe das Fischen verboten sei. Nach der Besichtung des Freienbaches beim Wasserfall (Steinbruch) traf man sich am Kiesfang des Kobelwieserbaches wieder.

Der Instruktor verabschiedete um 16.40 Uhr die Neuen Fischer und wünschte Ihnen für das 2010 ein kräftiges Petri-Heil.
               

  

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